Von Föhntipps, Kundenreklamationen und viel zu früh verstorbenen Kollegen

Rosanna Lucci

Rosanna Lucci vom Stadtpalais-Team, hat der Redaktion der „Freundin“ ein Interview gegeben und dabei ein paar wertvolle Tricks zum Thema „Föhnen“ verraten. Ich finde der Artikel ist sehr gelungen, die Tipps wirklich wertvoll und sehr gut erklärt. DANKE Rosanna für Dein Engagement!

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Apropos „Rosanna“. Unsere Ausbilderin war kürzlich auch noch für ein weiteres großes Frauenmagazin aktiv und hat wunderbare Stylings erstellt. Mehr dazu verrate ich in Kürze 😉

Gestern wurden nicht nur Simona und ich, sondern die ganze Friseurbranche vom plötzlichen Tod eines wunderbaren Kollegen erschüttert. Meine Gedanken dazu werde ich mit ein wenig Abstand in diesen Blog schreiben. Unsere Gedanken in dieser schweren Zeit sind bei seiner geliebten Familie sowie allen Angehörigen, Freunden und Kollegen.

Vor mir liegt ein Tag in dem ich mich u.a. damit beschäftigen darf, dass eine Kundin letzte Woche einen 4-Stunden-Termin (!) nicht wahrgenommen hat, nicht absagte und auch telefonisch nicht erreichbar war. Der sehr nachgefragte Kollege stand dann tatsächlich 4 Stunden unproduktiv herum und konnte 0,00 Euro Umsatz erarbeiten. Gestern meldete sich die Kundin und verlangt die getätigte Anzahlung erstattet zu bekommen. Wir würden ja eh genug Geld haben…

Erst die Nachricht vom frühen Tod von Gerhard Meier, nun die Nachricht von einem weiteren Kollegen der viel zu jung gestorben ist. Dies alles beschäftigt mich wirklich intensiv. Und dann wird man mit solch einer (aus meiner Sicht) unverschämten Kundenreklamation wieder in den Alltag gerissen. Wie soll man damit umgehen? Wie soll man das alles auch noch möglichst fair und wertschätzend abwickeln, wo einem eigentlich nach „laut losschreien“ zu mute ist?

Ich erfreue mich heute früh zumindest an dem „Freundin-Artikel„. Und an der Gewissheit das Privileg zu besitzen, mit so vielen großartigen, liebenswerten und engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern täglich zusammen arbeiten zu dürfen. Jeden Tag gesund aufzuwachen und mit freundlichen Menschen zusammen arbeiten zu dürfen, ist nämlich wirklich ein Privileg! Das sollte man sich immer wieder bewusst machen.

Ich wünsche uns allen einen privilegierten Tag.

Herzlich, Lars Nicolaisen

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