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Lars Nicolaisen:

Ich bin von meinen Eltern zur Toleranz erogen worden. Ich bilde mir auch ein dass ich tolerant bin. Ich habe für vieles Verständnis und gestehe jedem auch seine Eigenarten ein. Es gibt nur weniges was ich wirklich so gar nicht verstehe – und eines davon ist die Begeisterung für Karneval. In diesen Tagen kann ich kaum Fernsehen gucken und mich auch nur sehr eingeschränkt in den sozialen Medien aufhalten. Diese peinlichen Karneval- & Faschingsfotos sind nicht zum aushalten. Angenehme Ausnahme: Unsere Kollegin Elke Berger aus Troisdorf. Das war wirklich super Elke! Bei allen anderen Fotos graust es mir und ich bin so so so so so so so froh in dieser Zeit in Hamburg leben zu dürfen!

Manch ein Rheinländer sagt sich jetzt, dass ich Karneval sicherlich noch gar nicht richtig erlebt habe und nur aus dem Fernsehen kenne. Falsch! Ich war an einem 11.11. in Köln und musste den ganzen Quatsch mitmachen. Es war 0,0 lustig. Einmal wurde ich von einem Rheinländer zum Karnevalswochenende eingeladen. Ich nahm die Einladung an weil ich endlich wissen wollte ob sich meine Vorurteile bestätigen würden oder nicht. Um 23:00 Uhr bat er mich die Karnevalssitzung zu verlassen weil ich die größte Spaßbremse wäre die er je gesehen hat. Ich war keine Spaßbremse. Ich war und bin NORDDEUTSCH! Ich liebe Humor in unterschiedlichen Ausprägungen. Aber Karneval & Nicolaisen, das wird nix mehr.

Ich wünsche allen Jecken ein ausgelassenes Wochenende und ganz viel Spaß. Wir machen es uns in Hamburg schön. Ohne Karneval. Ohne Fasching. Ohne Tätärä. Herrlich.

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