Es ist Samstag. Ich blicke zurück auf eine sehr arbeitsreiche und anspruchsvolle Woche. Und wenn ich das schon sage – wie soll es da unseren Mitarbeitern in der Hamburger Meile gehen? Was die Kollegen da zur Zeit täglich bewältigen, beeindruckt mich total!

Aufgrund mehrerer Krankheitsausfälle, ist das Team momentan ziemlich dezimiert. Der Salon ist total ausgebucht und auch die Telefonliste mit Kundennamen die angerufen werden wollen falls ein Termin frei wird, wird immer länger. Zahlreiche Kunden mussten wir anrufen und mitteilen, dass nicht nur die Wunsch-Stylistin krank ist, sondern dass wir auch keine adäquaten Alternativtermine anbieten können. Das die Freude auf Kundenseite dafür stark eingegrenzt ist, kann ich verstehen. Das einige jedoch ausfallend gegenüber meinen Mitarbeitern am Telefon werden, kann ich nicht akzeptieren. Und ich rede hier leider nicht von Einzelfällen! Sagt mal, geht’s noch? Persönliche Beleidigungen sind unakzeptabel und völlig fehl am Platz.

Niemand ist freiwillig krank. Niemand liegt freiwillig im Krankenhaus. Und das auch wir lieber Kunden bedienen, entspannt arbeiten und Geld verdienen wollen als Kunden abzusagen, sollte doch logisch sein. Wir finden diese Situation auch nicht schön und es tut uns auch wirklich leid. Aber es ist so wie es ist. Die Mitarbeiter in der Hamburger Meile geben wirklich schon ihr Bestes und versuchen ganz viel möglich zu machen. Aber für die Qualität unserer Dienstleistungen benötigen wir eben auch eine gewisse Zeit. Wir wollen wirklich möglichst niemanden absagen, aber wir wollen noch weniger, dass die Kunden die bedient werden mit unserer Leistung nicht zufrieden sind. Unseren Fokus legen wir weiterhin auf Qualität. Ich denke das ist auch im Interesse unserer Kunden.

An dieser Stelle meinen Respekt an ausnahmslos wirklich ALLE Mitarbeiter, Stylisten, Azubis und Rezeptionisten (!) in der Hamburger Meile! Ihr macht das super! Mehr geht nicht! Und auch meinen DANK an die anderen Salonteams am Ballindamm und im Stadtpalais, die ebenfalls helfend zur Seite zu stehen. Und natürlich mein Dank an alle Kunden die Verständnis zeigen und flexibel reagieren. Es sind die Wochen vor Weihnachten, mit allen Verpflichtungen die dazu gehören. Das man dann genervt ist wenn ein schon lang ausgemachter Friseurtermin nicht eingehalten werden kann, kann ich total verstehen. Wir versuchen wirklich alles um die Situation zu bewältigen.

Na – und zum Schluss natürlich das wichtigste: Ein Gruß mit den besten Genesungswünschen an die Mitarbeiter, die aktuell Krank sind und teilweise im Krankenhaus liegen. Denkt jetzt erst einmal nur an Euch und werdet wieder ganz gesund. Die Salonteams, Simona und ich stehen hinter Euch. Fühlt Euch gedrückt.

Herzlichst, Lars Nicolaisen

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