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Lars Nicolaisen:

Als ich aus meinem Urlaub zurück kehrte, wurde ich mit einer unangenehmen Tatsache konfrontiert, nämlich dass unsere Mitarbeiterin Dzeneta Durakovic gekündigt hat.

Ich verliere keinen Mitarbeiter gern. Alle Azubis, Rezeptionisten und Stylisten sind persönlich ausgesucht und sie alle sind der Grund, warum wir ja nun doch recht erfolgreich durch´s Jahr gehen. Eine wichtige Grundlage ist dabei eine möglichst hohe Beständigkeit der Mitarbeiter. Und auch wenn wir in den letzten Jahren gewachsen sind, dadurch deutlich mehr Mitarbeiter beschäftigen, und je mehr Mitarbeiter man hat (allein schon aus rein mathematischen Gründen) natürlich auch öfter einen Mitarbeiterwechsel zu verzeichnen hat, so tut es dennoch immer noch weh wenn jemand geht. Simona und ich sind stolz darauf, eine so hohe Vertrauenskultur aufgebaut zu haben, dass man mit uns im Regelfall schon sehr rechtzeitig über Veränderungswünsche spricht. Oftmals wissen wir schon eine lange Zeit im Voraus über Abgänge Bescheid und können so nicht nur intern bestmöglich planen und ggf. neue Mitarbeiter einstellen, sondern wir können auch den Kunden rechtzeitig Alternativen nennen. Nichts ist unangenehmer, als wenn man als Kunde im Salon anruft, bei einer bestimmten Mitarbeiterin einen Termin wünscht und man dann hören muss “die ist gar nicht mehr in unserem Unternehmen“. Das ist für die Kundin nicht gut – und für das Unternehmensimage ebenfalls unglücklich.

Als ich nun aus dem Urlaub kam und mit der Nachricht konfrontiert wurde, dass Frau Durakovic so schnell wie möglich ihre Tätigkeit für uns beenden möchte, fühlte sich das ganz schlecht an. Was ist passiert als ich weg war? Liegt es an mir? Liegt es am Salon? Am Unternehmen? Oh man…

Ich suchte schnellstmöglich das Gespräch. Dzeneta Durakovic ist seit vielen Jahren bei uns, hat Ihre Ausbildung bei uns erfolgreich bestritten, anschließend dass Ballindamm-Team unterstützt und dieses Jahr eine supertolle Entwicklung hingelegt. Sie erklärte mir Ihre persönlichen Beweggründe, und während des Gespräches machten meine Gefühle eine Achterbahn. Ich freute mich darüber, dass es weder am Salon, am Unternehmen oder an mir lag. Das sie uns höchst ungern verlässt, spürte ich in jedem Satz. Aber ihre persönliche Situation erfordert es, dass sie schnellstmöglich ihre Prioritäten neu ausrichtet und sie somit ihren beruflichen Schwerpunkt neu setzen muss. Ich kann ihre Beweggründe zu 100% nachvollziehen. Und so sehr ich über diese Trennung betrübt bin, so sehr habe ich höchsten Respekt vor der getroffenen Entscheidung.

@Dzeneta: Auch auf dieser öffentlichen Plattform möchte ich mich für Deine Zeit und Deinen Einsatz bei uns herzlich bedanken! Ich würde mich wirklich freuen wenn unser Kontakt bestehen bleibt. Und sollte es Situationen geben, an denen Du gern meinen/unseren Rat hättest, zögere nicht anzurufen! Wir werden da sein!

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