Viel „Doc Brown“ im Alltag

DocBrown

Lars Nicolaisen:

Daten vom alten auf´s neue iPhone transportieren? Das war vor einigen Jahren noch ein Drama wofür man einen Urlaubstag benötigte. Gestern ging das bei mir in wenigen Minuten problemlos. Am Dienstag erhielt ich im Auto einen Anruf mit der Anfrage, ob wir am Donnerstag (also heute) eine Stylistin für ein Fotoshooting abstellen können. Kurz rechts rangefahren, Laptop aufgeklappt, Online-Terminsystem gecheckt… und wenig später war eine Stylisten reserviert und selbige hat nun die Set-Cards der Modelle auf ihrem Handy.

Gestern feierten wir ja alle den „Zurück in die Zukunft Tag“. Wir stellten fest, dass es leider doch noch keine selbstschnürenden Sneaker gibt und wir wohl auch noch viele Jahre auf ein Hoverboard warten müssen (von einer Zeitmaschine ganz zu schweigen). Aber gerade gestern fiel mir auf, dass sich unser Alltag fast unbemerkt doch dramatisch verändert hat. Nicht nur anhand meiner oben beschriebenen Beispiele, sondern auch bei uns im Salonalltag. Changierende Farben, High-End Haarpflege mit Nano-Technologie, Schneidetools die feine Haare exakt im 21 Grad Winkel schneiden…. alles undenkbar als „Zurück in die Zukunft II“ in die Kinos kam – und für uns heute eine Selbstverständlichkeit.

Es ist doch erstaunlich wie viel „Doc Brown“ in meinem Alltag eingezogen ist. Das ist nicht immer und ausschließlich positiv, ein bisschen „Biff“ ist leider auch immer mal wieder dabei. Doch das wussten wir ja bereits 1989…. Und das sich die Frisur vom Doc bis heute trendmäßig nicht durchsetzen konnte, darüber bin ich ehrlich gesagt mehr als froh 🙂

Und damit will ich den Hype auch wieder beenden und freue mich auf den neuen Tag.

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